Historie

Gründung der Firma Küllmer im Jahr 1896 in Eltmannshausen/Eschwege durch Heinrich Küllmer. Erwerb eines Basaltbruchs und Pflasterherstellung. Später Firmenwechsel nach Fulda, da hier größere Straßenbauarbeiten ausgeführt wurden.

In Fulda weitere Expansion mit Schwerpunkt Steingewinnung am Rauschenberg, Kalvarienberg und später am Haimberg. Während des 1. Weltkrieges und später zur Inflationszeit fielen nur kleinere Reparaturarbeiten für das Unternehmen ab.

1924 trat Fritz Küllmer nach seiner Ausbildung auf der Staatsbauschule Frankfurt in das Unternehmen ein.

1926 Pachtvertrag mit dem Basaltwerk Romsthal, Krs. Schlüchtern, welches als Zweigbetrieb in eigener Produktion Material für den Straßenbau herstellte. Damaliger Mitarbeiterstand lag bei ca. 100, wovon die Mehrzahl in den Steinbrüchen beschäftigt war, um in mühseliger Arbeit, Pflastersteine von Hand zu gewinnen.

Im 2. Weltkrieg litt die Firma unter dem Einzug der meisten Mitarbeiter zum Militär (auch Fritz Küllmer musste zu Luftwaffe) und der Verpflichtung, im Ausland zu arbeiten. Unsere Firma wurde in Frankreich beim Atlantik- und Westwallbau und in Österreich beim Bau von Stollen zur Verteidigung der Alpen eingesetzt.

1942 verstarb der Firmengründer Heinrich Küllmer.

Während des Krieges verloren viele Betriebsangehörige durch Bombenangriffe am Grezzbachtunnel Ihr Leben und zusätzlich ging durch die Kriegswirren der gesamte Geräte- und Maschinenpark verloren.

Durch die Krisen der 30er und 40er Jahre zeigte es sich, dass es richtig war, an der handwerklichen Tradition, dem Pflasterhandwerk festzuhalten, was bis heute in unserem Betrieb im Vordergrund steht.

1951 übernahm Heinz Küllmer als dritte Generation die Firmenleitung, in den Folgejahren modernisierte sich der Strassenbau; Asphalt- und Teerdecken waren das neue Schlagwort. Das Unternehmen wurde in eine Kommanditgesellschaft umgewandelt, das Haimberger Schotterwerk wurde maschinell ausgebaut, und das 1956 vom Land Hessen erworbene Basaltwerk Romsthal, mit einer Gesamtfläche von 14 ha wurde an die Basalt AG für 20 Jahre verpachtet.

1963 verstarb Fritz Küllmer.

1964/65 wurden neue Büroräume in der Marquardstrasse in Fulda errichtet.

1967 erfolgte eine erneute Erweiterung. Auf einem Gelände unterhalb des Basaltwerkes Haimberg entstand auf 15.000 m² ein Bauhof und Lagerplatz sowie eine Werkstatt für alle anfallenden Reparatur- und Serviceleistungen an den Fahrzeugen und Maschinen.

1994 wurde die Werkstatt als KFZ-Meister-Werkstatt anerkannt, die Firma wurde in eine GmbH & Co. KG umgewandelt. Die Steinbrüche wurde stillgelegt, das das Vorkommen erschöpft war und es wurde mit der Rekultivierung der Flächen begonnen. Veit Küllmer wurde zum Geschäftsführer bestellt.

2003 verstarb Heinz Küllmer

2011 wurden weitere 25.000 m² erworben, um die Betriebsfläche zur erweitern. Hier entsteht eine modern angelegter Lagerplatz für Schüttgüter, Natursteinpflaster und sonstigen Baumaterialien.

Mit unserem jungen Team von etwa 115 Mitarbeitern, davon 7 Auszubildenden arbeiten wir generell innerhalb der mit dem Bauträger abgesprochenen Terminen. Flexible Einsatzmannschaften von 5-10 Facharbeitern mit zwei technischen Leitern können auch auf unvorhergesehene Ereignisse sofort reagieren.

Über 100 Jahre Erfahrung im Tief- Straßen- und Wegebau sind unsere Stärke und Ihr Vorteil!